Ausgangssituation
Mit der Ausweitung des Geschäfts auf mehrere verbundene Gesellschaften ließen sich Jahresabschluss und Steuer-Compliance zunehmend nicht mehr über Erinnerungen im Einzelfall steuern. Die Gruppe musste Jahresabschlüsse, Körperschaftsteuerberechnungen und -erklärungen, Umsatzsteuerschulden und wiederkehrende Vorauszahlungen auf die Körperschaftsteuer über mehr als eine Gesellschaft hinweg koordinieren. Das Risiko lag nicht in einem einzelnen komplexen Geschäftsvorfall, sondern in der operativen Zersplitterung: Unterschiedliche Fristen, Zahlungsanweisungen und Abschlussaufgaben konnten leicht versäumt oder uneinheitlich erledigt werden.
Unsere Lösung
Wir haben einen wiederholbaren Abschluss- und Compliance-Ablauf eingerichtet. Für jede Gesellschaft haben wir den Jahresabschluss samt Anhang erstellt, die Körperschaftsteuer berechnet, die elektronische Einreichung vorgenommen und die zugehörigen Zahlungsverpflichtungen mitgeteilt. Wiederkehrende Umsatzsteuer- und Körperschaftsteuervorauszahlungen wurden in denselben Kontrollprozess einbezogen. So erhielt der Inhaber eine konsolidierte Übersicht darüber, was vorbereitet, eingereicht wurde und noch zu zahlen war, während die Genauigkeit der Buchführung auf Ebene der einzelnen Gesellschaft erhalten blieb. Der Ansatz machte aus der gesetzlichen Compliance einen routinemäßigen Betriebsablauf statt eines Notfalls zum Jahresende.
Ergebnis
Die Gruppe erhielt einen skalierbaren Rahmen für Buchhaltung und Steuern, der weitere Gesellschaften tragen kann, ohne den Verwaltungsaufwand und die Unsicherheit zu vervielfachen. Die Geschäftsleitung hatte mehr Transparenz über Steuerzahlungen und Zuständigkeiten zum Jahresende, und jede Gesellschaft verfügte über einen vollständigen gesetzlichen Abschluss und eine lückenlose Einreichungshistorie.