Buchhaltung für kleine und mittlere Unternehmen

Doppelte Lieferantenrechnung durch Abstimmung von Vorräten und Hauptbuch aufgedeckt

Bei einer monatlichen Prüfung passte eine Lieferantenrechnung nicht zu den Lagerbewegungen. Der Abgleich der Belege mit dem Lager deckte eine Doppelerfassung auf und grenzte sie von einer berechtigten Preisanpassung ab.

Mandant
Vorratsintensives Handelsunternehmen · verbundene Lager- und Buchhaltungssysteme
Tätigkeitsbereich
Buchhaltung für kleine und mittlere Unternehmen
Schwerpunkt
Buchhaltung und Jahresabschluss, Management-Reporting
Leistungen
Buchhaltungskontrollen, Finanzberichterstattung, Management-Buchhaltung, Prüfung der Verbindlichkeiten, Vorratsabstimmung

Ausgangssituation

In Unternehmen mit häufigen Lagerbewegungen und vielen Lieferantenrechnungen kann eine Buchung im Buchhaltungssystem technisch korrekt aussehen und dennoch wirtschaftlich falsch sein. Bei einer monatlichen Prüfung ließ sich eine Lieferantenrechnung nicht wie erwartet mit dem Lagerfluss abstimmen. Zudem tauchte ein weiterer Beleg ohne den üblichen Bezug zu einem Wareneingang auf. Bleiben solche Ausnahmen ungeklärt, können sie Kosten oder Verbindlichkeiten zu hoch ausweisen, die Handelsspanne verzerren und das Vertrauen in das Management-Reporting schwächen.

Unsere Lösung

Wir haben die Ausnahmen hinterfragt, statt einfach um sie herumzubuchen. Wir verglichen die Lieferantenbelege mit den Lagerbewegungen und baten den Mandanten, die Einträge im Quellsystem zu überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass eine Lieferantenrechnung doppelt erfasst worden war und korrigiert werden musste. Eine weitere scheinbare Abweichung erklärte sich als Preisanpassung, die zu Recht keinen physischen Wareneingang aufwies. Diese Unterscheidung war wichtig: Der eine Fall war ein Fehler, der andere hatte einen berechtigten wirtschaftlichen Hintergrund. Beide wurden dokumentiert, bevor die Monatszahlen als endgültig galten.

Ergebnis

Die doppelte Rechnung wurde erkannt und korrigiert, bevor sie die Buchhaltung weiter verzerren konnte; die berechtigte Preisanpassung blieb mit einer klaren Erläuterung bestehen. Das Management erhielt ein verlässlicheres Bild von Kosten und Marge. Zudem zeigte die Prüfung den Nutzen, Buchhaltungskontrollen mit der Vorratsabstimmung zu verbinden, statt das Hauptbuch isoliert zu prüfen.

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